#22B Wer hält das Stromnetz stabil?

Show notes

Viele Anwendungen, die früher auf Öl oder Gas basiert haben, werden heute elektrifiziert – beim Heizen, in der Mobilität und in der Industrie. Das hat vor allem einen einfachen Grund: Viele Anwendungen lassen sich mit Strom deutlich effizienter betreiben als mit der direkten Verbrennung fossiler Energieträger.

Gleichzeitig kann Strom aus unterschiedlichen Quellen erzeugt werden, auch aus erneuerbaren und auch lokal. Öl und Gas dagegen sind begrenzt und nur an bestimmten Orten verfügbar. Wer davon abhängig ist, bleibt immer auch auf Ressourcen angewiesen, die anderswo gefördert und transportiert werden müssen.

Damit wird Strom zu einem zentralen Baustein der Energiewende – und das Stromnetz selbst zu einem der kritischsten Systeme unserer Zukunft.

In dieser Episode spreche ich mit Tobias Andrist, CEO der EBL in Liestal. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie ein Stromnetz stabil bleibt, wenn Erzeugung, Verbrauch und Rückspeisung immer dezentraler werden und nicht mehr im gleichen Takt verlaufen.

Wir sprechen über Systemstabilität, Digitalisierung, neue Komplexität und darüber, wo Chancen entstehen – und wo neue Risiken liegen.

Mehr zur EBL und ihren Projekten: https://www.ebl.ch

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